Uber startet UberTaxi und regt vereinfachten Rahmen für Gelegenheitsdienstleistungen an

  • Uber öffnet seine Technologieplattform für Taxen in Deutschland
  • Uber will UberBlack unmittelbar an die Berliner Entscheidung anpassen
  • Uber prüft Verfassungsbeschwerde gegen Beschluss in Hamburg und wird Beschwerde gegen Beschluss in Berlin einlegen
  • Uber ruft Gesetzgeber auf, den gesetzlichen Rahmen für Personenbeförderung zu modernisieren

Berlin, den 29. September 2014. Uber, die weltweit führende On-Demand-Fahrdienst-Plattform, startet UberTAXI in Deutschland und öffnet die Technologieplattform damit für das Taxi-Gewerbe. Ab sofort können sich Taxifahrer und -unternehmen auf der Plattform registrieren und ihre Dienste anbieten. Der Dienst wird in Berlin und Hamburg starten und dann auf weitere deutsche Städte erweitert.

Darüber hinaus kündigt Uber an, UberBlack in den nächsten Wochen an die Anforderungen der Berliner Gerichtsentscheidung anzupassen, um den Dienst in der deutschen Hauptstadt weiter anzubieten. Gegen die am Freitag ergangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin wird Uber Beschwerde einlegen, zudem prüft das Unternehmen eine Verfassungsbeschwerde gegen die Entscheidung des Hamburger Oberverwaltungsgerichts.

Fabien Nestmann, Sprecher von Uber in Deutschland: „Uber hat es sich zum Ziel gesetzt, Nutzern und Fahrern mehr Wahlmöglichkeiten anzubieten, um die persönliche Mobilität effizienter zu gestalten. Die Öffnung unserer Plattform für Taxen in Deutschland mit unserem On-Demand-Dienst UberTAXI ist ein weiterer Schritt dorthin.“

UberTAXI ist bereits in anderen Städten wie New York und London erfolgreich und verbessert dort den Zugang zur Vielfalt der Transportmöglichkeiten weiter. Der Dienst hilft Taxifahrern dabei, Standzeiten zu reduzieren. Wie alle anderen Uber-Angebote ist UberTAXI einfach in der Bedienung und sicher in der Abwicklung. So werden beispielsweise die Beförderungsgebühren bargeldlos über die App abgerechnet.

Während das Unternehmen Beschwerde gegen die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts einlegen wird, prüft Uber ebenfalls eine Verfassungsbeschwerde gegen die Entscheidung des Hamburger Oberverwaltungsgerichts. Uber moniert vor allem, dass das Gericht die Einschränkung des verfassungsrechtlich garantieren Rechts auf freie Berufswahl als gerechtfertigt angesehen hat.

„Wir respektieren selbstverständlich das deutsche Rechtssystem und arbeiten daran, unseren Service so anpassen, dass wir uns im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen bewegen“, so Nestmann. „Gleichzeitig wünschen wir uns weiterhin einen offenen Dialog darüber, wie die aktuellen Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes für die technischen Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts geöffnet werden können.“

So hält das Unternehmen die gesetzliche Rückkehrpflicht für Mietwagen für nicht mit dem Leitgedanken des Umweltschutzes vereinbar. Zudem sind Ridesharing-Angebote mit dem bestehenden Rahmen nicht abbildbar, obwohl nach einer von Uber in Auftrag gegebenen Studie 62% der Deutschen zwischen 18 und 35 Jahren die Regierung in der Pflicht sehen, Wettbewerb und Innovation zu fördern.

„In zahlreichen Gesprächen haben Politiker und Vertreter der Wirtschaft zugestimmt, dass Handlungsbedarf besteht. Nun gilt es zu agieren. Wir glauben: Einwohner und Besucher aller fortschrittlichen Städte weltweit, gerade aber auch in Deutschland, sollten von alternativen Angeboten profitieren können“, so Nestmann. „Wenn man Gelegenheitsfahrer an den Maßstäben des professionellen Taxigewerbes misst, verhindert man die Entstehung eines Marktes, von dem alle Beteiligten profitieren könnten. Mit der Hilfe von Uber können Fahrer potenziellen Mitfahrern einen kostengünstigen Service anbieten, der die Transportmöglichkeiten in der Stadt erweitert, einen positiven Effekt auf die Umwelt hat und den sie sich sonst eventuell nicht leisten könnten. Technologieplattformen sind längst eine Realität, der ein Rahmen gegeben werden sollte.“

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